Myten und Legenden

Teilung

Mythos Dobermann

Teilung Als der Dobi noch ein Gendarmenhund war! Der Dobermann ist wohl der Mythos schlechthin unter den Hunden, es gibt kaum jemanden der ihn nicht "kennt" und schon so manche Geschichte über ihn gehört hat! Dabei handelt es sich meist um Schauergeschichten, wie falsch und von Grund auf Böse er doch sei... doch bei genauerem nachfragen ist es immer die gleiche Antwort. "Ich habe es von einem Bekannten und der hat es vom Onkel seiner Frau- oder Ähnliches!!" Noch eines haben diese Geschichten gemeinsam: Alle sind negativ und werden dem Dobermann in keinster weise gerecht!    Hier wollen wir uns mit mit den wahren Geschichten des Dobermann beschäftigen und seinen einzigartigen Mut und Intelligenz würdigen! Für alle Dobermänner die täglich treu ihren "Dienst" am Menschen verrichten!

 

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War Dog Memorial In den USA kommt dem Dobermann die Ehre zuteil, die er in seinem Heimatland Deutschland (ungerechterweise),niemals erhielt! So gefürchtet der Dobermann in den USA (und auf der ganzen Welt) auch ist, wird er dort auch ebenso verehrt. Dieses Bild zeigt die Gedenkstätte für die Dobermänner die im Krieg ihr Leben gelassen haben!

 

Inschrift des Denkmals
25 MARINE WAR DOGS GAVE THEIR LIVES LIBERATING GUAM IN 1944. THEY SERVED AS SENTRIES. MESSENGERS. SCOUTS. THEY EXPLORED CAVES, DETECTED MINES AND BOOBY TRAPS. SEMPER FIDELIS KURT         YONNIE      KOKO       BUNKIE  SKIPPER    PONCHO   TUBBY      HOBO NIG            PRINCE      FRITZ       EMMY MISSY        CAPPY       DUKE       MAXBLITZ         ARNO         SILVER    BROOKIE BURSCH    PEPPER      LUDWIG  RICKEY TAM (BURIED AT SEA OF ASAN POUND) GIVEN IN THEIR MEMORY AND ON BEHALF OF THE SURVIVING MEN OF THE 2nd AND 3rd MARINE WAR DOG PLATOONS, MANY OF WHOM OWE THEIR LIVES TO THE BRAVERY AND SACRIFICE OF THESE GALLANT ANIMALS. BY WILLIAM W. PUTNEY DVM CO 3rd DOG PLATOON DEDICATED THIS DAY 21 JULY 1994 WAR DOG MEMORIAL THIS WAR DOG MEMORIAL, AN EXACT REPLICAOF THE ORIGINAL ERECTED IN GUAM IN 1994, WAS DONATED BY DR. MAURICE ACREE AS A TRIBUTE TO THE UNIQUE BOAD BETWEEN DOGS AND HUMANS. DR. ACREE BECAME A MAJOR BENEFACTOR TO THE UT COLLEGE OF VETERINARY MEDICINE AS AN EXPRESSION OF HIS LOVE FOR THE DOBERMAN PINSCHER AND IN RECOGNITION OF THE EXCEPTIONAL PATIENT CARE PROVIDED BY THE COLLEGE DEDICATED JULY 17,1998
Das gezeigte Denkmal zeigt das in den USA stehende Replica! Das Original steht in Guam!!

 

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Devil Dogs Im zweiten Weltkrieg machte eine Spezialeinheit besonders von sich reden. Die DEVIL-DOGS waren ein riesiger Trupp von Diensthunden (Dobermänner) die es in sich hatten - der Name (Devil-Dogs) war Programm! Es heißt daß ohne diese Einheit der Krieg nicht so "leicht" gewonnen worden wäre.

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Ein Bild geht um die Welt

 

In den dreißiger Jahren ging dieses Bild um die Welt, das den Dobermann "Strolch" mit dem siebenjährigen Sohn seines Herrn, eines Gastwirtes in Königserb/Neumark zeigte. Der Junge hatte mit einigen Kameraden auf einem nahegelegenen, zugefrorenen Teich gespielt. Dabei übersah er ein Loch, das Fischer ins Eis geschnitten hatten. Der Junge fiel ins eisige Wasser und versank vor den Augen seiner machtlosen Freunde. Zweifellos wäre er ertrunken, doch Dobermann "Strolch" zögerte keinen Augenblick und sprang seinem kleinen Freund hinterher. Strolch hielt ihn so lange mit seinen Zähnen fest bis Hilfe vom Ufer kam. Als man den Jungen bergen konnte, war er wegen der großen Kälte,  bereits bewußtlos. Er überlebte dank eines Dobermanns der keinerlei Ausbildung genossen hatte und nur aus seiner Liebe zu dem Jungen handelte. Dies macht die Rettung wohl noch bemerkenswerter! Im folgenden Jahr wurde er in Berlin auf der Großen Jubiläums-Ausstellung des Kartells (heute VDH) ausgestellt und vom Tierschutzverein mit der Lebensrettungsmedaille ausgezeichnet!

 

 

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Rent a Dobe In Amerika gibt es eine Agentur die Dobermänner an Joggerinnen verleiht: Frauen (oder ängstliche Männer) können sich einen Dobermann mieten, der mitläuft, Jacke und Wasserflasche trägt und aufdringliche "Verehrer" oder Kriminelle fernhält! Der Dobermann erwies sich als der beste Schutzhund für diese Zwecke, da er nicht nur am abschreckensten ist, sondern auch die menschenbezogenste Rasse aller Schutzhunde darstellt! Der Erfolg spricht für sich, den es gab bislang keine Angriffe auf Kunden der erwähnten Agentur. Teilung Dobermann tötet Kobra Im Kongo trafen spaziergänger in den vierziger Jahren auf eine Baumkobra die ihnen den Weg versperrte! Noch ehe sie sich versahen, sprang mit einem gewaltigen Satz ihr Dobermann auf die Kobra und tötete diese mit einem kräftigen Biß!

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Das Ende der Diebstähle  Ein großes New Yorker Kaufhaus wurde in den siebziger Jahren mit einer Welle von Diebstählen konfrontiert. Nachdem weder Alarmanlage noch Security (ohne Hund) den gewünschten Erfolg brachten, entschloss sich die Firmenleitung zu einer harten Gegenmaßnahme! Immer wenn Abends das Kaufhaus geschlossen wurde, kamen eine Anzahl Dobermänner zum Einsatz, die zur Bewachung  Ausgebildet waren! Die Diebstähle hörten auf und auch andere Kaufhäuser folgten diesem Beispiel.

 

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vom Gendarm Schulz und seinem Schnupp (Schnupp hießen in Thüringen fast alle Dobermänner) Schulz saß eines Abends mit einigen Freunden in Naundorf bei Apolda in der Schenke, als unter anderem wieder von seinem Schnupp gesprochen wurde, auf den er sich bei Tag und Nacht verlassen könnte. Es wurden da haarsträubende Manöver von dem Schnupp erzählt, die schließlich keiner der Freunde glauben wollte. Schulz dadurch in seiner Ehre angegriffen sagt: > vergreift Euch an mir, meinen Gewehr oder Helm und ihr werdet finden, daß Schnupp euch kalt stellt, so gut er es auch mit euch meint, solange ich dabei bin. Keiner wagte natürlich seine Gebeine mutwillig zu Markte zu tragen, bis Schulz energischer wurde und einen Handwerksburschen, der da übernachtete, ersuchte, die Flinte zu nehmen und mit der selben als > Dieb < abzugehen und zwar wo hin er wolle. Auf ein paar Glas Bier käme es nicht an. Der Handwerksbursch gehorchte, nahm, nachdem Schnupp kurze Zeit entfernt war, die Flinte von Gendarm Schulz und ging ab. Schnupp wurde wieder hereingeführt und die Unterhaltung ging ruhig weiter, bis ungefähr nach einer halben Stunde Schulz erstaunt aufruft: > Schnupp, hast Du aufgepasst? Mir fehlt mein Gewehr, das ist gestohlen. < Schnupp eins, zwei, drei sieht nach dem leeren Nagel, an dem die Flinte hing, und fort ging es, in dem er natürlich den Drücker der Tür selbst in Bewegung setzt. Nach gar nicht langer Zeit kam er wieder und brachte den > Dieb < mit. Er hatte denselben gestellt und brachte ihn zurück.

 

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Herr Keimling und sein Schnupp Wir kamen eines Nachts spät mit unserem > Schnupp < nach Hause, angeheitert natürlich, da geht der Hund an die Scheune heran und verbellt anhaltend und heftig. Wir ahnten nichts gutes und dachten gleich an Spitzbuben, die genau wußten, daß mein Bruder und ich mit dem Dobermann ausgegangen waren; an unser frischgedroschenes Getreide, das in Säcken frontweise untergebracht war, und siehe da, wir fanden, daß uns unsere Ahnung nicht betrogen hatte, es fehlten 2 volle Säcke; > Schnupp < also roch es schon vorher, was wir erst andern Tags gewahr werden konnten. Ein Befehl an Ihn > such - verloren < , brachte bald das gestohlene an den Tag und mit solchem auch die Diebe. Wir verfolgten prompt die Spur, denn der Weg war uns selbstredend sehr bekannt und fanden, von > Schnupp < grimmig gestellt, zwei unserer Drescher, die natürlich schleunigst unter Eskorte die gefüllten Säcke ohne Wohlbehagen wieder an dem richtigen Platz abliefern mussten und dann zur Anzeige kamen.

 

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Ajax vom Elsterstrand - genannt Cäsar In den Analen der Diensthunde ist ein Name mit goldenen Lettern verzeichnet. Und zwar handelt es sich um den Dobermannrüden Ajax vom Elsterstrand genannt Cäsar. Er weilt schon lange nicht mehr unter den Lebenden. Da er aber einmalige, weit über dem Durchschnitt stehende Leistungen zeigte, muß ihm ein besonderes Kapitel gewidmet werden. Kenntnis über diesen Superhund vermittelte freundlicherweise: Herr Major Dr. Brückner, Kenner sehr vieler Hund, da er während des zweiten Weltkrieges Chef des Stabes des deutschen Hundewesens war, dem 45 tausend Hunde unterstanden. Folgendes wurde von ihm gesagt: Der beste Hund den ich jemals kennen gelernt habe und den meine besondere, persönliche Zuneigung gehörte, war Cäsar, der - ohne zu übertreiben - als, Übermeldehund bezeichnet werden konnte. Er hatte unter anderem folgende Leistungen vorzuweisen: Eine 17 Kilometer lange Meldestrecke durchlief er durchschnittlich in 45 Minuten. Im Sommer 1938 hat er diese Strecke sogar in einem Nachtmeldelauf in einer halben Stunde zurückgelegt, das heißt in einer Zeiteinheit von nicht ganz 2 Minuten je Kilometer. Das ist natürlich eine ausserordentliche Leistung die ein bezeichnendes Licht auf die eiserne, leibseelische Konstitution dieses Hundes wirft. Aber damit nicht genug: eine in Form eines U auf trockenem Kiefernwaldboden gelegte Spezialfährte von 1200 Meter länge, hat der Hunde noch nach 90 !! Tagen einwandfrei ausgearbeitet, als andere, an sich auch recht gute Meldehunde schon lange nicht mehr in der Lage waren derartige Fährten zu halten. Es muß übrigens dabei beachtet werden, daß von einem ortsgedächtnismäßigem merken der Strecke keine Rede sein kann. Dazu waren die Zeitabstände zwischen den einzelnen Läufen viel zu lang. Eine ähnliche Fährte durch nasses Wiesengelände hielt Cäsar noch nach 46 !! Tagen. Während andere schon nach 5 Tagen versagten.

 

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Eine Wachhündin und ihre Welpen Aus Kalifornien kam 1936 ein Bericht, daß ein Landmann 4 Dobermänner als Wachhunde hielt. Die eine Hündin brachte einen Wurf zur Welt; da der Besitzer in seinem Gebiet jedoch keine Absatzmöglichkeit sah, lies er die Welpen einschläfern. Als die Hündin später wieder trächtig war, verschwand sie kurz vor dem Wurfdatum. Man suchte sie überall vergeblich, so daß schließlich die Hoffnung aufgegeben werden mußte, sie je wieder zu sehen. Aber nach 3 Monaten erschien sie eines Tages auf dem Hof, begleitet von 6 kräftigen, gesunden Jungtieren. Sicherlich hatte sie das Schicksal ihres ersten Wurfes veranlasst, in irgendeinem Versteck die Kleinen zu werfen und sich und die selben dort zu versorgen. Dies ist nur eine Geschichte von vielen, die dafür verantwortlich sein dürfte, daß man in den USA den Dobermann den Hund mit dem menschlichen Gehirn nannte.

 

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Dobermann vs. Stier Anfang der 50er Jahre ging eine interessante Notiz durch die Presse, wonach ein dreijähriger Dobermannrüde, der auf einer Farm gehalten wurde, der Bäuerin das Leben rettete. Ein Bulle, der von einer Weide auf die andere geführt werden sollte, griff die Frau an und warf sie zu Boden. Bevor er sie jedoch mit seinen Hörnern durchbohrte, sprang der Dobermann herbei und nahm den Kampf mit dem Stier solange auf, bis die Frau in Sicherheit gebracht werden konnte.

 

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der Dobermann ist falsch Dies ist wohl eine der unwahrsten Behauptungen, die man über den Dobermann sagen kann. Von wem diese Behauptung auch aufgestellt wurde, derjenige versteht den Dobermann völlig falsch. Aber genau die Geschichte vom "falschen Dobermann" hat sich in den Köpfe der Menschen festgesetzt, statt eine der unzähligen anderen Geschichten, in denen der Dobermann als Lebensretter und Beschützer von Haus und Hof bewiesener maßen seinen Dienst tat. Zu diesem speziellen Thema schreibt Dr. H. G. Niemand: " Ebenso wenig beruht die Agressivität auf Falschheit, wie man oft hört! Er beißt nur blitzschnell zu, wenn er einen Angriff auf sich oder auf seine Schutzbefohlenen vermutet. Man nimmt ihm übel, daß er vor dem beissen nicht erst lange durch Imponiergebahren warnt und nicht wie andere Hunde knurrt, die Lefzen hoch zieht, die Zähne zeigt, die Rückenhaare hoch tellt, oder die Rute aufrecht stellt." meine persönliche Anmerkung hierzu: Und genau diese blitzschnelle Reaktion eines Dobermanns, kann in meinem Beruf über Leben oder Tod entscheiden."Falsch" - oh nein, das ist der Dobermann nicht. Er ist der zuverlässigste Partner den ich mir vorstellen kann. Hier nur eine KLEINE Geschichte dazu: Unlängst wurde ein Dobermann-Besitzer in seinem Wagen, als er zwangsläufig an einer Ampel halten mußte von einem Fremden belästigt. Der unvermutet die Wagentür aufriss und in gleichem Moment aufschrie. Er hatte nicht mit der im Fond liegenden Hündin gerechnet, die ohne einen Ton von sich zu geben, den Arm des Fremden der in das Auto eindringen wollte, mit einem kräftigen Gebiss umklammerte! Wer wollte da von Falschheit reden? Sollte ihnen also wieder mal jemand von einem "falschen Dobermann" erzählen, so wissen sie sogleich, sie haben einen Unwissenden vor sich.

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Guinness Buch Sogar im Guinness Buch der Rekorde von 1990 findet man folgenden Eintrag: Die beste Spürnase besaß der Dobermann-Pinscher > Sauer < . 1925 stellte er einen Viehdieb über eine Entfernung von 160 km nur durch seinen Geruchssinn. Er verfolgte den Dieb quer durch die Große Karu (Südafrika). Teilung Der Dobermann fällt seinen eigenen Besitzer an Dies ist eine sehr weit verbreitete Meinung über den Dobermann. Und in meiner langjährigen Erfahrung mit Dobermännern (Diensthundeführer) habe ich in der Tat einen sehr hohen Anteil, der mir bekannten Dobermänner erlebt, die ihren eigenen Besitzer gebissen oder gar angefallen haben. Allerdings habe ich nach genauerer Ansicht dieser Fälle feststellen müssen, daß diese Vorfälle zu 100% auf Fehler in der Haltung des Dobermanns zurück zu führen waren. Leider ist ausgerechnet der Dobermann zum absoluten Modehund geworden und sich immer wieder Laien ausgerechnet einen Dobermann anschaffen. Der Dobermann ist mit Sicherheit nicht böse, aber noch sicherer ist, daß dieser Hund kein Anfängerhund ist! Unkonsequente oder falsche Ausbildung verzeiht er niemals! So kann es schnell vorkommen, daß ein Dobermann der Chef zu Hause ist - noch ehe man es selbst bemerkt. Ich selbst habe schon Fälle miterlebt, wo ein Dobermann seinen Besitzer nicht mehr ins eigene Haus, ins eigene Bett oder den Fernsehsessel ließ. Sollte dann der Herr versucht haben, den Hund mit Gewalt zur Raison zu bringen, schlug ihm selbige Gewalt vom Hund zurück. Denn die Fehler in der Erziehung waren an dieser Stelle nicht mehr rückgängig zu machen. Dieses Verhalten ist vor allem auf die hohe Dominanz des Dobermanns zurück zu führen, der in einem Rudel gerne der Chef wäre. Wenn ihm allerdings sein Besitzer, ein konsequenter, gerechter und starker Rudelchef ist und ihm IMMER das Gefühl gibt, bei ihm gut aufgehoben zu sein, ist er ein zuverlässiger und zufriedener Partner. Der Mythos vom Dobermann der seinen Besitzer anfällt, hat in den USA (wo sonst) seinen traurigen Höhepunkt durch Filme wie "they only kill their masters" (mit James Garner) erreicht. Wo es nur um dieses Thema geht. In Deutschland hieß dieser Film "Die Spur der schwarzen Bestie". Ich finde es wichtig, daß dieses Thema hier mal angesprochen wurde und nicht verschwiegen wird, wie fast überall.

 

Teilung Eine wunderbare, wahre Geschichte?

Als Mutter Erde das jüngste Kind von ihr und Vater Sonne gebar, kamen alle älteren Kinder ans Kinderbett, um ihr neues Geschwisterchen zu begrüssen und zu bewundern. "Es heisst Mensch", flüstert die Mutter Erde ihren Kindern zu. "Es wird einst ein Paradies für uns alle das ein, doch bis dahin wird es noch viel lernen müssen und es wird uns allen viele Veränderungen bescheren. Damit es wachsen kann braucht es unsere und auch eure Hilfe."

Die Kinder der Erde waren ganz hingerissen von diesem neuen Wesen und alle, die sie hier versammelt waren, boten dem Kind feierlich ihre ganz besonderen Kräfte an undstellten sich als Lehrer und Vorbilder zur Verfügung. Der Fels sprach:"Ich werde dem Kind Halt und Boden geben, es soll auf mir leben und in mir Schutz und Wohnung finden. Ich werde es nach und nach ins Geheimnisder Struktur und Form einweihen und es lehren, stabil und standfest zu werden." Der Baum sprach: "Ich werde es lehren, die Schöpfungskraft der Erde und des Himmels zu vereinen und werde ihm mit meinem Holz und meinen Früchten zum leiblichen Wohl dienen." Der Büffel sprach: "Ich werde es mit meinem Körper ernähren und ihm Kraft und Wärme spenden,damit es wachsen und gedeihen kann." Der Adler öffnete seine mächtigen Flügel und sprach: "Ich werde seinen Blick weit oben ins Licht tragen, damit es Vater Sonne ins Angesicht schauen kann und sich zu seinem Ebenbild entwickelt."

So kam ein Lebewesen nach dem anderen und sie alle boten dem Kind ihre Hilfe und ihr Wissen an, denn sie alle liebten es. Ganz am Schluss kam der alte Wolf. Er blickte das noch kleine Geschöpf lange an und sprach: "Ich werde ihm ein Führer sein,werde ihm zeigen, wie es sich im Leben behaupten muss und wie es seinem Schicksalsplan weise folgen kann. Doch meine Lehre wird es erst in vielen Daseinsjahren annehmen können, bis dahin braucht es erst einen Freund, der ihm hilft, ihn tröstet, der es schützt und ihm die Liebe zu sich selber lehrt."

Damit drehte er sich um und schaute lange stumm in sein Rudel. Er befahl einen verspielten, lebhaften jungen Wolf zu sich und sprach: "Du mein jüngster Sohn wirst die Aufgabe erhalten,diesem jüngsten Kind unserer grossen Mutter Erde als treuer Freund zur Seite zu stehen. Begleite es treu und pass auf es auf. Es wird uns allen mit seiner Neugierde und Aufgewecktheit viel Ärger machen und es wird sich häufig selbst sehr weh tun. Dann, mein Sohn musst du es an sein Gutsein und Richtigsein erinnern, du musst ihm zeigen, dass wir,die älteren Geschwister, es immer lieben und uns freuen über sein Wachstum." Der junge Wolf schaute seinen Vater ernst an und nickte:"Das will ich tun Vater." Dann drehte er sich um und schaute auf das Menschenkind. Seine Augen wurden ganz sanft und weich und seine Rute wedelte kaum merklich. Die Mutter Erde flüsterte ihm ganz sanft zu:"Nun kleiner Wolf, wirst du ewig im Bann des Menschen bleiben und dein Volk verlassen. Du bist nun nicht mehr ein Wolf, ab heute sollst du Hund genannt werden, was soviel bedeutet wie: "Der die wahre Freundschaft lehrt."

Der Hund legte sich glücklich neben das Bett des Menschen nieder und seufzte tief. Diesen Platz hat er bis heute nicht verlassen.

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Das Dobermann Weibchen war trächtig. Der Feuerwehrmann hat es aus dem brennenden Haus gerettet, indem er es in den Garten gebracht hat. Dann ist er zurückgegangen, um das Feuer zu löschen.
Danach hat er sich im Garten hingesetzt, um Luft zu holen. Ein Fotograf von der Zeitung "News aus Nord Carolina" hat beobachtet, wie die Hündin den Feuerwehrmann von weitem beobachtete. Er stand auf und hielt seine Kamera schussbereit.
Die Hündin näherte sich dem Feuerwehrmann schnurstracks. Er hat den Moment festgehalten, in dem die Hündin, trotz schlimmer, schmerzenden Brandwunden, dem Feuerwehrmann einen nassen Hundekuss auf die Wange gibt, dafür, dass er soeben ihr Leben und das ihrer noch ungeborenen Welpen gerettet hat. Im Facebook gepostet am 15.12.2011

Diese Bilder und Texte sind mir von Wolfgang Schreil einem besonderen Freund der Rasse Dobermann überlassen worden.